Musik ist Gottesdienst

Musik ist Gottesdienst „Konzert der Extraklasse“
Ruhr Nachrichten, Mareike Kneip - 23.11.2010
„Als Philipp Mathmann in den Altarraum trat und die ersten Töne des Requiem-Satzes „Pie Jesu“ im Kirchenraum erklangen, waren die Zuhörer gebannt.“
Ruhr Nachrichten, Mareike Kneip - 23.11.2010
„Die Stimme des gebürtigen Lippstädters ging unter die Haut und beeindruckte. Ein Lächeln huschte über die Gesichter, des Publikums. Voll Erstaunen lauschten sie seinem Gesang in ungewöhnlicher Stimmlage.“
Ruhr Nachrichten, Mareike Kneip - 23.11.2010
„Der 24-jährige Countertenor Philipp Mathmann begeisterte die Zuhörer mit seinem engelsgleichen Gesang.“
Ruhr Nachrichten, Mareike Kneip - 23.11.2010

WERNE. „Beifall lässt sich – wie Gegenliebe wünschen – nicht erzwingen“, schrieb Johann Wolfgang von Goethe 1787 . Erzwingen mussten die Musiker den Beifall am Sonntagnachmittag in der St. Christophorus Kirche keinesfalls.

Die Besucher spendeten auf dem von der Stiftung Musica Sacra Westfalica in der Christophoruskirche veranstalteten Konzert reichlich Beifall, schenkten stehende Ovationen und dankten Solisten, Chor und Orchester für ein besonderes Erlebnis am Christkönigsfest.

Auf dem Programm standen das Requiem von John Rutter und einige seiner schönsten Anthems. Das Verina Ensemble (Chor), die Konzertvereinigung Düsseldorf (Orchester) und Philipp Mathmann (Sopran) gestalteten unter der souveränen Leitung von Kantor Dr. Hans-Joachim Wensing das gut einstündige Konzert zu Ehren des 65. Geburtstags eines der bekanntesten Kirchenkomponisten der Gegenwart.

Konzert der Extraklasse

„Die Musik von John Rutter macht weit und ist Gottesdienst. Sein Requiem ist eine Partitur der Hoffnung und Glaubensfreude und es bringt den Einbruch Gottes zum Klingen“, leitete Pfarrdechant Klaus Martin Niesmann in ein Konzert der Extraklasse ein. Das Requiem bietet ein leidenschaftliches Zeugnis für seinen Auferstehungsglauben und entstand anlässlich des Todes seines Vaters und seines Sohnes. In den Anthems preist der englische Komponist die Schönheit der Erde und der gesamten Schöpfung.

Sensibel und spannend

Das Konzert bot eine eindrückliche Mischung aus sensiblen Klängen, Spannung und Dynamik. Philipp Mathmanns hoher Sopran überraschte mit Volumen und stand in wunderbarem Einklang mit Rutters Musik. Der Chor überzeugte mit seinen dynamischen Steigerungen, unterstützt von einem intensiv mitgehenden Orchester. Gleich zu Beginn rührten die Sänger vom Kammerchor und das Orchester mit einem harmonischen Auftakt mit freudigem Lobgesang an.

Lächeln auf den Gesichtern

Als Philipp Mathmann in den Altarraum trat und die ersten Töne des Requiem-Satzes „Pie Jesu“ im Kirchenraum erklangen, waren die Zuhörer gebannt. Die Stimme des gebürtigen Lippstädters ging unter die Haut und beeindruckte. Ein Lächeln huschte über die Gesichter, des Publikums. Voll Erstaunen lauschten sie seinem Gesang in ungewöhnlicher Stimmlage. ,,Es war wunderbar“ , „Das Konzert hat mir einen schönen Abend bereitet“ waren dankbare Resümees am Abend.

Mareike Kneip, Ruhr Nachrichten – 23.11.2010